GMC 18

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GMC 18

GMC 18 – Solmaz vs Schiffarth

GMC 18 – Das GMC-Jahr 2019 startet am 2. Februar in Hamburg. Pünktlich zu diesem Anlass verkündeten die Organisatoren, dass nach GMC 16 auch diese Veranstaltung live im TV zu sehen sein wird. Übertragen wird der Event wie zuvor auf Pro7 Maxx. Los geht es um 23 Uhr, gezeigt werden die Top-Duelle des Abends. Alle Kämpfe seht ihr zudem wie immer auf ranfighting.de. Die Fans in der Edel Optics Arena und daheim vor den Bildschirmen erwartet bei GMC 18 ein Titelkampf im Federgewicht zwischen dem Lokalmatadoren Ömer Solmaz und dem Düsseldorfer Felix Schiffarth. Zudem werden bekannte Namen wie Christian Eckerlin, Selim Agaev oder Ozan Aslaner die Reise in die Hansestadt antreten.

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GMC Tour 2019

Live Stream

 

Fightcard

Titelkampf im Federgewicht
Ömer Solmaz vs. Felix Schiffarth

Selim Agaev vs. Anton Mor
Christian Eckerlin vs. Daniel Dörrer
Soufian Haj Haddou vs. Nilson Pereira
Khurshed Kakhorov vs. Shamil Banukayev
Jamal Majidi vs. Omar Khoram
Maurice Adorf vs. Denis Arslan
Ozan Aslaner vs. Alexander Vertko
Arda Adas vs. Louis Glisman
Koray Cengiz vs. Ivan Vicic
Jelloul Halhoul vs. Abubakr Saibirov
„Flying Uwe” Schüder vs. TBA
Vlado Neferanovic vs. Lukas Menzel
Michael Rakhim Nordin vs. Najm Azizi

Ömer vs. Schiffarth

14 Monate nach seinem ersten Versuch bekommt der Hamburger Ömer Solmaz (7-1) die zweite Chance auf den Federgewichtstitel bei GMC. Der 24-Jährige hatte sich 2016 und 2017 mit starken Leistungen und eindrucksvollen Siegen, unter anderem einem knallharten Kampf gegen Marc Bockenheimer, die Ranglisten hochgekämpft und forderte bei GMC 13 im Dezember 2017 den früheren UFC-Kämpfer Taylor Lapilus um den Federgewichtstitel heraus.

Solmaz lieferte Lapilus einen spannenden Kampf, am Ende waren es nur Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachten und die knappe Punktniederlage bedeuteten. Für Solmaz die erste und bisher einzige seiner Karriere. Der Hamburger steckte jedoch nicht den Kopf in den Sand, sondern setzte sich im September trotz weiterhin angeschlagener Hand gegen den Schweden Fernando Flores durch und hielt sich damit im GMC-Titelrennen. Nun, da Lapilus den Federgewichtstitel aufgegeben hat, bekommt Solmaz seine zweite Chance.

Dabei bekommt er es mit dem Pride Gym-Kämpfer Felix Schiffarth (5-0) zu tun. Der 25-jährige Zögling von Nordin Asrih hat es Solmaz gleichgetan und sich ebenfalls als ungeschlagener, junger Kämpfer in die Spitzengruppe vorgekämpft. Der „German Shaolin“ stand bei den letzten drei GMC-Veranstaltungen im Käfig und holte so drei Siege innerhalb von dreieinhalb Monaten. Nach seinem aufregenden Kampf gegen Amir Safi bei GMC 17 in Düsseldorf, den er mit einem Rear-Naked Choke in der dritten Runde beendete, darf sich Schiffarth nun gegen seinen bisher stärksten Gegner beweisen.

 

Agaev vs. Mor

 

Selim Agaev gegen Anton Mor. Die Weltergewichte kämpfen den nächsten Herausforderer auf Kerim Engizeks Titel aus.

Heimspiel für Selim Agaev (12-5 (1)). Der 24-jährige Tschetschene wird am 2. Februar vor heimischer Kulisse in Hamburg wieder in den Käfig steigen, zum ersten Mal seit einem Jahr wieder bei GMC. Seit seinem letzten Kampf für Deutschlands Marktführer, einer knappen Niederlage gegen den früheren UFC-Kämpfer Marcin Bandel, konnte Agaev einen Sieg in Moskau und bei der Hamburger One Man Series feiern, bevor er in Kasachstan eine überraschende Submission-Niederlage einstecken musste. Der Hamburger, derzeit auf dem zehnten Rang im deutschen Weltergewicht, hat nun die Gelegenheit, sich bei GMC einen Titelkampf zu verdienen.

Dabei trifft Agaev auf den ungeschlagenen Russen Anton Mor (7-0). Der von den Duisburger Gladiators trainierte 24-Jährige feierte im vergangenen Jahr erst bei Big Game sein MMA-Comeback nach fast dreijähriger Auszeit und anschließend im September sein GMC-Debüt. Und was für eins. Gegen Ozan Aslaner lieferte er sich den Kampf des Abends und gewann am Ende einen mehrheitlichen Punktentscheid aufgrund seiner Takedowns. Der starke erste Eindruck verhilft Mor nun zu einer Chance auf einen baldigen Titelkampf.

Die beiden Weltergewichte bereiten sich nun bereits zum zweiten Mal auf einen Kampf gegeneinander vor. Bereits bei GMC 16 im Oktober hätte es zum Duell kommen sollen, Agaev musste aufgrund einer Verletzung den geplanten Termin absagen. Nun versucht es GMC erneut mit diesem Duell und dieses Mal, da eine Chance auf den Titelkampf auf dem Spiel steht, müssen sich die beiden auf fünf Runden vorbereiten.

 

Eckerlin vs. Dörrer

Daniel Dörrer ist zurück. Der Kickbox-Weltmeister und German-Top-Ten-Kämpfer kehrt nach einem Jahr Thailand-Aufenthalt nach Deutschland zurück und gibt am 2. Februar in der Hamburger Edel Optics Arena sein Käfig-Comeback bei GMC. Dabei muss er sich mit dem Frankfurter Christian Eckerlin auseinandersetzen.

Es geht Schlag auf Schlag weiter für Christian Eckerlin (9-5). Im Oktober gab der einstige GMC-Champion sein langerwartetes Comeback in der Organisation, nun soll es im Februar weiter in Richtung Titelkampf gehen. Der 32-Jährige, der nach vielversprechendem Beginn Jahre seiner Profi-Karriere an verschiedene Verletzungen verlor, kehrte unter dem Jubel zahlreicher Fans bei GMC 17 an den Ort einstiger Großtaten zurück und schlug den jungen Berliner Julian Pennant schon nach anderthalb Minuten K.o.

Eckerlin feierte damit bereits den zweiten Sieg im dritten Kampf seit seinem Comeback und deutete bereits an, dass er ein Auge auf den GMC-Titel im Mittelgewicht geworfen hat. Bis er jedoch um den Titel antreten kann, muss Eckerlin noch einen weiteren Gegner beiseiteschaffen und das wird Daniel Dörrer (7-7) sein. Der „Peaceful Warrior“ wird dafür aus dem Halbschwergewicht ins Mittelgewicht wechseln.

Dörrer machte sich schon vor Jahren als WKA- und WKU-Weltmeister im Kickboxen einen Namen, ab 2014 stellte er seine Techniken auch im MMA-Käfig unter Beweis. In den vier Jahren brachte es Dörrer bereits auf 14 Kämpfe und zwischenzeitlich eine Serie von vier Siegen in Serie. Der 33-Jährige scheute im MMA kein Risiko, nahm auch kurzfristige Kämpfe an und bestritt etwa 2016 fünf Duelle innerhalb von nur vier Monaten.

Die Herangehensweise, keiner Herausforderung aus dem Weg zu gehen, schlägt sich jedoch auch in den Ergebnissen wieder. Von seinen letzten vier Kämpfen konnte Dörrer nur einen gewinnen, den jedoch bei GMC 11 gegen Tim Richter. Nach einem anschließenden Kampf auf der Krim verabschiedete sich Dörrer mit einer Niederlage gegen den früheren UFC-Kämpfer und KSW-Champion Goran Reljic nach Thailand. Nun ist er zurück und will den Fans in Deutschland wieder sein Können zeigen.

 

Flying Uwe

Zu einer ganz besonderen Premiere kommt es bei GMC 18 am 2. Februar in Hamburg. Hamburgs Kampfsport- und Fitness-Ikone Uwe Schüder aka Flying Uwe wird zu seinem ersten MMA-Kampf antreten. Der Hamburger ist einer der erfolgreichsten Unternehmer  (Firmen Smilodox, Neosupps und Foodsbest) im Bereich Kampfsport und Fitness und erreicht auf seinen Kanälen Millionen von Fans.

Seine Faszination für Kampfsport begann schon früh. Inspiriert von seinem Vater, der selbst leidenschaftlicher Kampfsportler war, wurde ihm das Kämpfen in die Wiege gelegt. Mit 14 Jahren begann Uwe das Wun Hop Kuen Do Kung-Fu bei Sifu Jörn Tiedge bei Dacascos in Hamburg zu trainieren. Den Namen „Flying Uwe“ hat er seinen spektakulären High-Dreh-Kicks aus dieser Zeit zu verdanken. Viele seiner YouTube-Videos drehen sich auch um das Thema Kampfsport. Jetzt wurde es für den 31-Jährigen Zeit, selbst in den Cage zu steigen.

Flying Uwe: „Durch meine jahrelange Erfahrung als Pointfighter im Semikontakt, möchte ich mich nun der Herausforderung stellen verschiedene Kampfsportarten auch im Vollkontakt zu vereinen. Schon in dieser Zeit des Pointfights lernte ich meinen heutigen Coach Ismail Cetinkaya kennen. Nach dem Erreichen meines Black Belts im Wun Hop Kuen Do Kung-Fu im Jahre 2013 habe ich intensiv in anderen Kampfsportarten, wie dem Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) bei Gracie Barra mit Professor Andre Nunes trainiert. Danach begann das MMA-Training mit meinem Coach Ismail Cetinkaya. Ich freue mich nun mein ganzes Können unter Beweis zu stellen.“

 

Coray Kengiz vs. Ivan Vivic

Die Fightcard von GMC 18 am 2. Februar in Hamburg hat jetzt schon das Potenial, einer der spannendsten Kampfsportevents des Jahres zu werden. Allen voran die beiden Lokalmatadore Ömer Solmaz, der gegen Felix Schiffarth um den Titel im Federgewicht kämpft, und Selim Agaev, der gegen den Deutsch-Russen Anton Mor antritt. Jetzt wurden noch zwei weitere Highlights hinzugefügt: Arda Adas aus Berlin trifft auf Louis Glismann aus Dänemark. Zur Kollision der Halbschwergewichtler kommt es mit Koray „The Machine“ Cengiz aus Bremen und dem Serben Ivan Vicic.

Koray Cegiz braucht unbedingt einen Sieg. Nach drei Niederlagen in Folge – zuletzt gegen Marc Doussis bei GMC 16 in Köln – brennt der Bremer darauf, endlich wieder zurück auf die Gewinnerstraße zu kommen. Der Kämpfer vom Key Gym Bremen stammt aus einer Familie von Ringern und wurde schon mit 16 Jahren von seinem Onkel, der Nationaltrainer der türkischen Mannschaft war, zum Ölringen gebracht. Als Ringer konnte er einige Titel gewinnen, bis er 2014 seine MMA-Karriere begann. Auf 12 Kämpfe kann der sympathische Athlet inzwischen zurückblicken. Und obwohl er als Ringer naturgemäß über starke Takedowns verfügt, ist er auch für seine harten Hände gefürchtet.

Mit dem Serben Ivan Vicic hat er einen erfahrenen Gegner, der bereits 17 Mal im Ring seinen Mann gestanden hat. Der ehemalige Footballspieler konnte seine letzten drei Kämpfe gewinnen, wobei der letzte Sieg gegen Paolo Zorzi nach Protesten in einen No Contest umgewandelt wurde

Der Berliner Arda Adas aus dem Spitfire Gym kann auf eine erfolgreiche Bilanz von sieben Siegen und nur drei Niederlagen zurückblicken. Bei seinem letzten Kampf – bei M-1 in St. Petersburg gegen Sergej Romanov – kugelte sich der 26-Jährige so unglücklich den Ellenbogen aus, dass die Begegnung abgebrochen und als Niederlage gewertet wurde. Nach anderthalb Jahren Verletzungspause kommt der ehemalige Kickboxer nun zurück und will seine Siegesserie neu starten.

Sein Gegner Louis Glismann ist zwar mit fünf Kämpfen etwas unerfahrener, dafür hat der Däne aber seine letzten vier Kämpfe in Folge gewonnen und überhaupt erst einmal verloren. Der 27-Jährige BJJ-Braungurt ist vor allem am Boden brandgefährlich, sodass es bei dem Match gegen Adas zu einem klassischen Duell „Striker versus Grappler“ kommt.

GMC wird 2019 in sechs deutschen Städten veranstalten. Den Anfang macht Hamburg am 2. Februar, darauf folgt München am 22. März. Im Mai feiert GMC eine Auslandspremiere im kroatischen Zagreb. Im Juni geht es nach Berlin, ehe Deutschlands größte MMA-Organisation in Frankfurt, Köln und Düsseldorf Halt macht.

 

Haddou vs. Pereira

Soufian Haj Haddou (8-4-1) ist auf dem besten Weg, sich in der nahen Zukunft einen GMC-Titelkampf zu verdienen. Nach einer mehr als zwei Jahre währenden Pause vom aktiven Geschehen, vor der er sich dreimal in Folge geschlagen geben musste, kehrte er im September 2017 mit einem Knall in den Käfig zurück. Nur 14 Sekunden brauchte der Düsseldorfer, um Wandenberg Nascimiento technisch K.o. zu schlagen. Noch spektakulärer ging es gegen Marcel Jedidi weiter: Der „Meteoritenschlag“, mit dem er seinen Kontrahenten ins Land der Träume beförderte, ging um die Welt. Seine Welle des Erfolgs ritt er gegen Sylwester Hasny weiter und ließ ihn nach nur 18 Sekunden in einem Rear-Naked-Choke abklopfen.

Den nächsten Schritt will der 27-Jährige gegen Nilson Pereira (16-10) gehen. Der Brasilianer, der sich in Hamburg auf seine Kämpfe vorbereitet, ist mit 26 Gefechten ein äußerst erfahrener Kontrahent, der im Käfig schon alles gesehen hat. So stand der 37-Jährige bereits Top-Athleten wie Max Coga gegenüber. Nach zwei Siegen im Jahr 2018 will der Submission-Spezialist in seiner Heimatstadt die Siegesserie von Soufian Haj Haddou beenden.

 

Kakhorov vs. Banukayev

In einem Kampf zweier aufstrebender Bantamgewichte treffen zudem Khurshed Kakhorov (4-0) und Shamil Banukayev (4-1) aufeinander. Kakhorov ist ein echtes GMC-Eigengewächs, das jeden einzelnen Profikampf für die Organisation bestritten hat. Nach drei Siegen in Folge feierte er bei GMC 16 gegen Said Eidi den größten Erfolg seiner jungen Laufbahn und schob sich in die Top5 der deutschen Bantamgewichte.

Nun steht in Shamil Banukayev die nächste schwere Aufgabe für den Gelsenkirchener vom Fight Club an. Der Düsseldorfer vom UFD Gym startete seine Karriere ebenfalls mit vier Siegen und zeigte dabei sowohl im Stand, als auch am Boden hervorragende Anlagen. Nach der ersten Niederlage seiner Laufbahn will er schnell zurück auf die Siegerstraße und mit einem Triumph über Kakhorov in die German Top Ten.

 

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