GMC Berlin

Lade Veranstaltungen

GMC Berlin

GMC 20 - Berlin

GMC Berlin

GMC Berlin – Die GMC (German MMA Championship) kommt am 29. Juni zum ersten Mal in die Hauptstadt und hat jede Menge attraktive Kämpfe der deutschen MMA-Elite und internationaler Herausforderer im Gepäck.  Den Anfang macht eine Kämpferin, deren Profi-Debüt mit Spannung erwartet wird: die Berliner IMMAF-WMMAA-Weltmeisterin Julia Dorny wird ihren ersten Profi-Kampf gegen die Judo-Olympionikin Antonia Moreira de Fatima aus Angola bestreiten.

Tickets bekommt ihr HIER

GMC Tour 2019

Fightcard

Max Coga vs. Damien Lapilus
Can Aslaner vs. Sascha Sharma
Julia Dorny vs. Antonia Moreira de Fatima
Anatolij Baal vs. Ozan Aslaner
Felix Schiffarth vs. Niko Serbezis
Attila Korkmaz vs. Alexander Vertko
Mick Mokoyoko vs. Arda Adas
Maurice Adorf vs. Martin Uhlich
Mikail Rakhimov vs. Nico Samsonidse

 

Lapilus vs Coga

Der nächste deutsche MMA-Star kehrt in die Heimat zurück. Nachdem Stephan Pütz bereits im vergangenen Jahr seine Russland-Reise beendete und bei der German MMA Championship (GMC) anheuerte, folgt nun sein Teamkollege Max Coga. Der Frankfurter ging zuletzt bei der Professional Fighters League an den Start, wo er sein Können vor allem mit einem Sieg über den ehemaligen Bellator-Champion Marcos Galvao unter Beweis stellte. Sein Comeback auf deutschem Boden feiert er bei GMC 20. In Berlin bekommt er es am 29. Juni mit dem GMC-Veteranen Damien Lapilus zu tun.

Mit Max Coga (20-6) verstärkt die deutsche Nummer 2 im Federgewicht den Kader von GMC. Der 29-Jährige stand schon früh in seiner Karriere mit einigen der besten Kämpfern der deutschen MMA-Szene im Käfig und konnte einen Sieg über Antun Racic sowie zwei über Lom-Ali Eskijew einfahren. Diese Leistungen verschafften ihm einen Titelkampf bei Superior FC, deren Gürtel er sich gegen Paata Robakidze sicherte. Das Gold der Organisation verteidigte er anschließend gegen Edgars Skrivers, Nilson Pereira und Daniel Requeijo.

Spätestens jetzt war das Interesse an dem Athleten vom MMA Spirit auch international geweckt. So heuerte er schließlich bei der Professional Fighters League an, um sich dort im Federgewichtsturnier um eine Million Dollar zu messen. Im ersten Kampf der Gruppenphase unterlag er noch umstritten gegen Timur Valiev, mit einem eindrucksvollen T.K.o.-Erfolg über den ehemaligen Bellator-Champion Marcos Galvao qualifizierte er sich jedoch für die Playoffs. Dort musste er sich dem späteren Sieger Lance Palmer geschlagen geben, der seine elitären ringerischen Fähigkeiten zu seinem Vorteil zu nutzen wusste.

Nun kehrt „Mad“ Max nach Deutschland zurück, um sich dort neuen Aufgaben zu widmen und seine Stellung als Top-Federgewicht unter Beweis zu stellen. Sein GMC-Debüt wird Coga am 29. Juni feiern. Im Berliner Tempodrom geht es für ihn gegen Damien Lapilus (17-12-1(1)).

Der Franzose ist kein unbekanntes Gesicht bei GMC. Bereits bei der 13. Ausgabe stand er für die Organisation im Käfig. In seinem Debüt zeigte er eine starke Leistung gegen Vlado Sikic und ließ „Sunshine“ in der zweiten Runde in einem Rear-Naked-Choke abklopfen. Seitdem lief es für den 30-Jährigen weniger rund: In vier seiner nächsten fünf Kämpfe musste er Niederlagen hinnehmen. Nun will er in Berlin zu alter Form zurückkehren.

 

Aslaner vs Sharma

GMC Berlin - Aslaner vs Sharma

Für Sascha Sharma (14-5) kommt es damit zur GMC-Premiere und gleichzeitig dem Käfig-Comeback in Deutschland. Der 31-Jährige aus dem Stuttgarter Kong’s Gym stand seit mehr als zwei Jahren nicht mehr in Deutschland auf der Matte, sondern kämpfte drei Mal für die Super Fight League in Indien und für M-1 Global in China und Russland. Dabei verließ den TUF-22-Teilnehmer zuletzt jedoch etwas das Glück. Nachdem er sechs Siege in Folge für sich verbuchen konnte, musste sich die derzeitige Nummer 6 im deutschen Federgewicht erst in Russland nach Punkten geschlagen geben, bevor er im März diesen Jahres in Indien von einem Kniestoß ausgeknockt wurde. In Berlin will er zurück in die Erfolgsspur.

Sein Gegenüber wird dabei der Paderborner Wombat Can Aslaner (6-1). Dieser machte es im Oktober bereits seinem Bruder Ozan vor und startete mit einem Sieg in die neue Gewichtsklasse. Nachdem der ältere der beiden Aslaner-Brüder im vergangenen Jahr noch im Leichtgewicht antrat, dort etwa bei Big Game ein Turnier gewinnen konnte, brachte ihn die Niederlage gegen Mert Öziyldirim zum Umdenken und zum Gewichtsklassenwechsel. Bei GMC 17 kehrte er gegen Marcel Jedidi nach einem abwechslungsreichen Kampf mit Takedowns auf beiden Seiten auf die Siegerstraße zurück. Ein Sieg über Sharma wäre Aslaners Eintrittskarte in die German Top Ten.

 

De Fatima vs Dorny

Die Berliner Julia Dorny kann auf eine unglaublich erfolgreiche Amateur-Karriere zurückblicken: 2018 krönte sie sich zur IMMAF-WMMAA-Weltmeisterin, davor war sie bereits Europameisterin und konnte 2015 Bronze und 2016 Silber bei der IMMAF-WMMAA-Weltmeisterschaft einheimsen. Zudem tritt die vielseitige Sportlerin als Bundesliga-Judoka und Sumo-Ringerin an. Insgesamt kann Dorny auf 15 Kämpfe (10-5) als Amateur zurückblicken, davon gewann sie die letzten fünf Auseinandersetzungen –  jetzt wird es Zeit für die 29-Jährige, sich mit den Profis zu messen.

Ihre Gegnerin ist Antonia Moreira de Fatima aus Angola. Die 37-Jährige ist bestimmt keine leichte Aufgabe, nicht nur, dass sie bereits zwei Profi MMA-Kämpfe bestritten hat, sie ist wie Dorny auch eine erfahrende Judoka, die bereits drei Mal die Ehre hatte, für ihr Land bei den Olympischen Spielen anzutreten.

 

Baal vs Aslaner

GMC 20 - Baal vs Aslaner

GMC 20 in Berlin wirft seine Schatten voraus. Für das Event am 29. Juni im Tempodrom wurde nun der dritte Kampf offiziell angekündigt. Dabei treffen zwei einstige Senkrechtstarter aufeinander: Anatolij Baal und Ozan Aslaner.

Denn beide Kämpfer machten zu Beginn ihrer Karriere mit einer starken Siegesserie und starken Kämpfen auf sich aufmerksam. Anatolij Baal (7-2 (1)) konnte dabei seine ersten sieben Kämpfe für sich entscheiden, sechs davon vorzeitig. Dabei setzte er sich unter anderem gegen Mick Mokoyoko und Abeku Afful durch. Im Anschluss geriet die Karriere des Böblingers etwas ins Stocken. Gegen Kickboxer Leo Zulic musste er bei GMC 9 seine erste Niederlage einstecken.

Nach einem Sieg über Alex Vogt sollte Baal sogar gegen Leichtgewichts-Champion Mohamed Grabinski kämpfen, doch der Titelverteidiger musste den Kampf verletzungsbedingt absagen. Eine weitere Chance erhielt der „Sibirische Tiger“ nicht mehr. Baal kämpfte im Anschluss für ACB und ging in seinem nächsten GMC-Kampf gegen Ex-Champion Djamil Chan K.o. Seitdem warten die Fans des schlagkräftigen Kämpfers auf ein Comeback.

Fast wäre es im März bei GMC 19 soweit gewesen, doch der geplante Gegner Aleksandar Rakas sagte den Kampf am Tag vor dem Event verärgert ab. Ein Ersatz konnte auf die Schnelle nicht mehr beschafft werden. Nun soll die Wartezeit endlich vorbei sein.

Dabei geht es für Baal gegen Ozan Aslaner (6-3). Der Paderborner Wombat kam mit großer Geschwindigkeit aus den Startblöcken der MMA-Karriere und gewann sechs seiner ersten sieben Kämpfe, wobei er sich nur Selim Agaev geschlagen geben musste. Zuletzt verließ ihn jedoch etwas das Glück.

Gegen den Duisburger Anton Mor, der demnächst um den GMC-Titel im Weltergewicht kämpft, musste sich Aslaner nach hartem und intensivem Kampf knapp geschlagen geben. Anfang Februar unterlag er eine Gewichtsklasse tiefer auch noch Mors damaligem Teamkollegen Alexander Vertko einstimmig nach Punkten. Nun will Aslaner neuen Anlauf auf die Spitze nehmen.

 

Schiffarth vs Serbezis

Nur knappe fünf Monate nach seinem Kracher-Kampf gegen Ömer Solmaz kehrt Felix Schiffarth (5-1) in den Käfig zurück. Der „German Shaolin“ wird am 29. Juni den Weg zurück in den Titelkampf von GMC beginnen. Dort stand Schiffarth bereits im Februar in Hamburg und lieferte sich eine harte Schlacht gegen den Lokalmatador Solmaz, bei der er trotzt gutem Start in der vierten Runde unterlag. Der erste Rückschlag in der noch jungen MMA-Karriere des 26-Jährigen aus dem Pride Gym von Nordin Asrih, der sich im Anschluss auch unters Messer legen musste und aufgrund eines Bruchs der Augenhöhle nun eine Titanplatte mit sich herumträgt.

Für Schiffarth kein großes Problem, nur die lange Wartezeit auf den nächsten Kampf machte ihm zu schaffen. Diese ist nun bei GMC 20 vorbei, denn dann trifft er in Berlin auf Niko Serbezis (6-3). Der Kämpfer aus dem Bremer Top Team gibt in Berlin ebenfalls sein Comeback, denn er hat seit zweieinhalb Jahren nicht mehr gekämpft. Damals besiegte er bei GMC 10 in Hamburg Bilal Muradov nach Punkten. In den beiden Jahren davor gehörte Serbezis zu den aktivsten Kämpfern der deutschen Szene, allein 2015 bestritt er sechs Profi- und einen Amateurkampf.

Schiffarth ist auf jeden Fall schon euphorisch, im Juni wieder im Käfig zu stehen. „Ich bin der German Shaolin und werde stärker denn je zurück in den Cage steigen”, sagte Schiffarth auf Anfrage. „Macht euch auf was gefasst, der Kampf in Hamburg war erst der Anfang, jetzt geht es richtig los! Seid bereit, ich komme euch holen!”

 

Korkmaz vs Vertko

Vier Jahre ist der letzte Kampf von Attila Korkmaz (9-4) auf deutschem Boden, sogar sechs Jahre der letzte Kampf in Berlin her. Zeit also für ein Comeback für den 27-Jährigen. Korkmaz begann seine Profi-Karriere damals auf der Debüt-Veranstaltung von We Love MMA in Berlin und war Teil von drei der ersten fünf Events der Liga. Schnell kämpfte sich Korkmaz die Ranglisten nach oben, holte sich erste deutsche Titel und forderte 2014 sogar Lom-Ali Eskiev um den Federgewichtstitel von GMC, musste sich aber nach fünf harten Runden geschlagen geben.

Nach weiteren Erfolgen zog es Korkmaz ins Ausland, doch immer wieder machten Verletzungen seine Pläne zunichte, sodass er zwei Jahre lang nur zuschauen konnte und erst 2017 wieder aktiv wurde. Seitdem kämpfte Korkmaz drei Mal bei ACB und sicherte sich im vergangenen Oktober bei der belgischen Liga European Beatdown mit einem Knockout in der ersten Runde den Federgewichtstitel, den er in der kommenden Woche gegen den Franzosen Alioune Nahaya aufs Spiel setzt.

Im Anschluss beginnt die Vorbereitung auf Alexander Vertko (8-1). Der 23-jährige Russe kämpft erst seit anderthalb Jahren in Deutschland, hat dabei aber bereits bleibenden Eindruck hinterlassen und überall, wo er antrat, auch einen Titel gewonnen. So hält das Leichtgewicht, dass beim MMA Spirit trainiert, mittlerweile den Titel bei Fair FC und auch bei Big Game und bald vielleicht auch bei GMC, wenn er so weitermacht. Vertko gewann seine letzten sechs Kämpfe, besiegte im Februar bei GMC bereits Ozan Aslaner und befindet sich derzeit auf Rang 7 im deutschen Leichtgewicht.

 

Mokoyoko vs Adas

Zurück im GMC-Käfig ist ein Berlin Lokalmatador: Arda Adas (8-4). Der 27-Jährige gehörte einst zu den aufstrebenden Talenten des Landes und gewann sieben seiner ersten neun Kämpfe, darunter einen gegen KSW-Veteran Jorge Bezerra in den USA. Dann verließ ihn jedoch das Glück. Bei der M-1 Challenge unterlag er Sergey Romanov, als er sich am Arm verletzte. Nach fast zwei Jahren Pause kehrte er im Februar in den Käfig zurück und unterlag dem Dänen Louis Glisman bei GMC 18.

Nun soll der Heimvorteil gegen den Kölner Mick Mokoyoko (8-8-1) helfen. Auch der Kölner Veteran hat in den letzten Jahren etwas Federn gelassen, musste zwischenzeitlich immer wieder pausieren und unterlag zwei Mal vorzeitig bei We Love MMA. Bei GMC konnte er seinen letzten Erfolg feiern, indem er Mario Wittmann auspunktete. Das Endziel Mokoyokos ist aber immer noch eine Revanche gegen Kerim Engizek, schließlich endete der erste Kampf bei GMC 8 äußerst kontrovers, nachdem es zuvor auf beiden Seiten Punktabzüge gab. Ein Sieg über Adas könnte ihm dem Ziel näherbringen.

 

Adorf vs. Uhlich

Düsseldorf, Hamburg, Berlin, die Bühnen, auf denen Maurice Adorf (2-0) seine Profi-Karriere beginnt, könnten kleiner sein. Dem Kämpfer aus dem Fight Club Gelsenkirchen macht das jedoch nichts aus, wie man in jedem Interview selbstbewusst zu hören bekommt. Nach einem Punktsieg über Harun Güler im Debüt ging zuletzt der kurzfristig eingesprungene Boxer Ridvan Nuka nach etwas mehr als einer Minute schlafen. Kein wirklicher Test für Adorf, so die einhellige Meinung der Kritiker. Das soll nun in Berlin besser werden. Dort trifft Adorf auf den erfahreneren Martin Uhlich (4-0-1).

Der 29-Jährige aus der Shu-Ha-Ri Karateschule aus der Lutherstadt Wittenberg ist ein alter Bekannter in Berlin, schließlich ging er dort schon 2013 als Amateur und dann 2014 seine ersten Profi-Schritte auf den Veranstaltungen von MMA Berlin. Mittlerweile sind auch andere Veranstalter auf ihn aufmerksam geworden. Bei Imperium FC benötigte er nur elf Sekunden für Florian Mujedini und bei We Love MMA wurde sein Duell gegen Massood Sadeqpoor zu den besten Kämpfen des Jahres 2018 gewählt. Zuletzt musste er seinen ersten Rückschlag als Profi hinnehmen, gegen Rustam Yusopov ging es nur unentschieden aus.

 

Rakhimov vs. Samsonidse

Auch im dritten Duell kommt es zu einem Aufeinandertreffen zwischen Ost und West. So heißt Niko Samsonidse (5-1) aus dem Spitfire Gym in Berlin den Düsseldorfer Mikail Rakhimov (3-0) in der Hauptstadt willkommen. Samsonidse machte sich mit drei schnellen Submission-Siegen bisher vor allem als Bodenspezialist einen Namen in der MMA-Szene, ließ zuletzt bei GMC 17 gegen Zafar Mohsen seine Fäuste sprechen und feierte dabei seinen ersten Knockout.

Da ist der Pride-Gym-Kämpfer Rakhimov bereits weiter. Der 27-Jährige war Teil der letzte drei GMC-Events und gewann jeden Kampf davon. Schon im Profi-Debüt bei GMC 17 gewann er gegen Philipp Müller durch Knockout. Nach einem Punktsieg über Najm Azizi konnte er im März in München Lokalmatador Raoul Tedeschi bereits nach 19 Sekunden mit harten Treffern stoppen. Wird in Berlin der nächste Lokalmatador fällig? Die beiden Kämpfer treffen sich im Catchweight bis 69 Kilogramm.

 

Veranstaltungs-Ort

Tempodrom

Möckernstraße 10
Berlin,10963 Deutschland

+ Google Karte

Kommentare

lasst ein Kommentar da

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.