GLORY Düsseldorf – Smolik vs Abdallah

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GLORY Düsseldorf – Smolik vs Abdallah

GLORY Düsseldorf – Smolik vs Abdallah

Smolik vs Abdallah – Das große Warten hat ein Ende Glory kommt zurück nach Deutschland, mit Glory 69 in Düsseldorf. Im Hauptkampf wird der Leichtgewichts-Champion Marat Grigorian seinen Titel zum ersten Mal gegen Tyjani Beztati verteidigen.

Das Co-Mainevent des Abends ist aber der Kickboxkampf auf den alle warten und nun findet er endlich statt. Mohamed Abdallah wird endlich auf Michael Smolik treffen.

Diese Konfrontation war mehr als überfällig, seit Monaten bekriegen sich die Kickboxer Mohamed Abdallah und Michael Smolik verbal in den sozialen Netzwerken. Abdallah brachte den Begriff „Fake Champ“ für Smolik in Umlauf, er unterstellt ihm, nur gegen ausgesuchte Gegner zu kämpfen, um seine Bilanz aufzubessern und keine Chance bei den großen Organisationen zu haben. Smolik wiederum sieht in Abdallah einen Trittbrettfahrer, der durch die Herausforderung und Provokationen auf Smoliks Kosten seinen eigenen Ruhm mehr möchte, ohne den Kampf gegen ihn wirklich zu suchen. Bisher scheiterten alle Versuche, die Auseinandersetzung im Ring zu klären. Jetzt ist die weltweit größte Kickboxorganisation GLORY auf den Kickbox-Weltmeister Smolik aufmerksam geworden und hat ihn unter Vertrag genommen. Da nun beide Rivalen bei der gleichen Organisation sind, kann der Kampf, der endgültig klären wird, wer der wahre Chef im Ring ist, endlich stattfinden.

Bei GLORY 69 am 12. Oktober in Düsseldorf der wird vielleicht spannendste Kickbox-Kampf, den Deutschland je gesehen hat, ausgetragen. Beide Kontrahenten bereiten sich akribisch auf den wichtigsten Kampf ihrer Karriere vor. Michael Smolik im heimischen Crailsheim in Baden-Württemberg, der Sinziger Abdallah trainiert in Rotterdam, u.a. mit Kicbox-Legende und GLORY Schwergewichtschampion Rico Verhoeven. Smolik ist in 32 Kämpfen, davon 23 Kos, ungeschlagen, Abdallah konnte bei 21 Kämpfen 18 Siege, davon fünf durch K.o. erzielen.

Zum ersten Staredown der beiden Kontrahenten wird es am kommenden Samstag, 7.9.19, um ca. 22.40 bei der German MMA Championship GMC 21 in der Köln Lanxess Arena kommen. ran FIGHTING und ProSieben MAXX übertragen live.

Im Hauptkampf des Abends wird der amtierende Leichtgewichts-Champion Marat Grigorian zum ersten Mal seinen Titel, den er Ex-Champion Sitthichai Anfang dieses Jahres abnahm, verteidigen. Sein Herausfordernde ist der der 21 Jahre junge Anwärter Tyjani ‘The Wonderboy’ Beztati (19-3, 6 KO’s), der zum zweiten Mal einen Anlauf auf die Weltmeisterschaft nimmt. Beztati, der bei GLORY 36 als jüngster Kämpfer debütierte, der jemals einen GLORY-Vertrag unterschrieben hat, verdiente sich mit einer Siegesserie von drei Kämpfen diese Chance auf den Titel und bringt einen 9-2 GLORY Rekord mit in den Ring.

Smolik vs Abdallah

Ein monatelang immer stärker werdender Streit, welcher durch gegenseitige Sticheleien und Videos auf sozialen Netzwerken immer weiter angestiegen ist, soll in Düsseldorf nun endlich sein Finale finden. Die Rede ist natürlich von der Paarung zwischen WKU-Champion Michael Somlik und Mohammed Abdallah. Ein Kampf, den die Fangemeinde beider Lager seit Monaten unbedingt sehen will und der nun in Düsseldorf über die Bühne gehen wird. Ob die Ansetzung dieser Paarung zum jetzigen Zeitpunkt schon sein muss, steht auf einem anderen Blatt. Halten wir mal fest: für Smolik ist es das Debüt bei Glory.

Ein Niederlage von ihm – es wäre seine erste überhaupt – und der Schwabe wäre seinen Nimbus der Unbesiegbarkeit los und damit auch leicht gebrandmarkt. Abdallah hingegen weist aktuell eine 0-2 Bilanz bei Glory auf. Sollte er den Kampf verlieren würde er mit 0-3 dastehen und das Interesse, ihn weiter bei der größten Liga der Standkämpfer zu bringen, wäre schlagartig in den Keller gerasselt. Für beide steht viel auf dem Spiel, wohl aber mehr für Abdallah, als für Smolik. Entsprechend intensiv dürfte dieses Duell werden – und das wird wohl genau den Geschmack der Zuschauer treffen.

Titelkampf: Grigorian vs.Beztati

Da Glory 70 nur zwei Wochen später in Lyon über die Bühne geht und man mit Cedric Doumbè und Anissa Meksen zwei aktuelle Titelträger hat, verwundert die Ansetzung des Titelkampfes im Leichtgewicht zwischen Champion Marat Grigorian und seinem Herausforderer Tyani Beztati keineswegs. Grigorian konnte im fünften Anlauf des ersten Sieg gegen Sitthichai feiern und sich den Titel verdient bei Glory 65 um die Hüften schnallen lassen. Diesen wird er in Düsseldorf nun zum ersten Mal verteidigen müssen – und das gegen die Nummer zwei der Rangliste, Tyjani Beztati. Für den “Wonderboy”, so dessen Kampfname, wird es die zweite Chance auf den Titel im Leichtgewicht sein. Beim ersten Mal unterlag er im vergangenen Jahr noch Sitthichai nach Punkten. Es folgten drei Siege gegen Baya, Koprivlenski und Jauncey. Einfacher wird gegen Grigorian mit Sicherheit nicht werden. In jedem Fall könnte er sich ein verfrühtes Geburtstagsgeschenk machen, denn am 21. Oktober feiert Beztati seinen 22. Jubeltag. Vielleicht dann mit dem Glory-Gürtel?

Welche Kämpfer haben Chancen?

Als gesichert darf in Düsseldorf der zweite Auftritt von Vlad “The Diamond” Tuinov betrachtet werden. Das Mega-Talent aus Rußland gab bei Glory 66 sein Debüt und erwischte gegen Michael Planadrè einen rabenschwarzen Tag. Dass er es weitaus besser kann, weiss nicht nur dessen Trainer Andrej Chadin, sondern vor allem Tuinov selbst – und genau das wird er am 12. Oktober unter Beweis stellen wollen. Sei Gegner steht aktuell noch nicht fest.

Nun gibt es ja noch weitere Kämpfer aus Deutschland, die sich berechtigt Hoffnungen machen dürfen, in Düsseldorf in den Ring zu steigen. Allen voran der Hannoveraner Arian Sadikovic, welcher in diesem Jahr bei Glory 64 in Straßburg sein Debüt gab, sich dort aber noch großem Kampf gegen Mike Lemaire geschlagen geben musste. Es war ein knappes Urteil, welches für Gesprächsstoff sorgen sollte.

Darüber würde es mit Dani Traorè, Vincent Foschiani und Jakob Styben noch drei weitere Kandidaten geben, welche für einen Kampf in Frage kommen könnten. Foschiani musste sich in Straßburg knapp gegen River Daz geschlagen geben, während Styben gegen Ertugrul Bayrak einen schwarzen Tag erwischt und sein eigentliches Potenzial nicht abrufen konnte. Traorè, der sich unter den Fittichen des Colloseum Gym`s in den Niederlanden befindet, kassierte nach seinem Erfolg bei Glory 64, eine knappe Punktniederlage bei Glory 65. Da ist also Wiedergutmachung angesagt. Man darf gespannt sein, welcher der genannten Akteure letztendlich einen Platz von Glory 69 finden wird.

Styben & Foschiani mit dabei

Zwei weitere Kämpfer aus Deutschland werden in Düsseldorf ebenfalls mit von der Partie sein. Jakob Styben, der bei Glory 64 einen rabenschwarzen Tag erwischte und sich Ertugrul Bayrak geschlagen geben musste, wird auf den Holländer Kevin van Heeckeren treffen. Sollte Styben von Anfang an hellwach sein, ein Sieg liegt im absoluten Bereich des möglichen.

Vincent Foschiani bekommt es erneut mit einem Australier zu tun. Wie schon bei dessen Debüt bei Glory 64 wo er denkbar knapp gegen River Daz unterlag, trifft Foschiani in Düsseldorf auf Matthew Stevens welcher an diesem Abend sein Debüt bei Glory geben wird. Diesmal vielleicht mit einem positiven Ausgang für Foschiani?

 

Tickets

Du kannst HIER über Eventim bestellen

Livestream

Das Event wird live auf ranfighting.de übertragen.

 

Fightcard

Glory-Titelkampf im Leichtgewicht
Marat Grigorian vs Tyani Beztati

Michael Smolik vs Mohammed Abdallah

Luis Tavares vs Michael Duut
Yousri Belgaroui vs Ulrik Bokeme
Dimitri Menshikov vs Yoann Kongolo
Christi Brereton vs Sarah Moussaddak

Glory 69 – Superfight Series

Tomas Mozny vs Plaziabat
Arian Sadikovic vs Dani Traorè
Felipe Micheletti vs Stephane Susperregui

Glory 69 – Prelims

Vlad Tuinov vs TBA
Luke Whelan vs Massaro Glunder
Yuta Kubo vs River Daz
Jakob Styben vs Kevin van Heeckeren
Vincent Foschiani vs Matthew Stevens

 

avares vs. Duut

Sie sind im Halbschwergewicht zwei hochgehandelte Kämpfer und mussten zuletzt jeweils zwei Dämpfer einstecken: während Duut schon länger auf einen Titelkampf wartet, sich aber bei Glory 64 nach Punkten gegen Donegi Abena geschlagen geben musste – ein Urteil mit dem im übrigen nicht jeder einverstanden war -, kassierte Tavares bei Glory 66 in Paris eine überraschende Niederlage gegen den Brasilianer Felipe Micheletti. Nur der Sieger aus diesem Kampf darf sich in naher Zukunft, vermutlich bei Glory Collision im Dezember, Hoffnungen auf einen Titelkampf machen. Die Frage ist: wird es Duut oder Tavares sein?

Kongolo vs. Menshikov

Nach über 2 Jahren kehrt der Schweizer Yoann Kongolo zu Glory zurück. Sein letzter Kampf datiert von Glory 42 in Paris, wo er Yohan Lidon nach Punkten bezwang. Danach zog es ihn zu den Profi-Boxern, wo er 10 Kämpfe absolvierte, von denen er neun für sich entscheiden konnte. Nun wartet mit Dimitry Menshikov aus Russland ein sogenannter “Heavy Hitter” – ein mit großer Schlagkraft ausgestatteter Kämpfer – auf ihn. Das musste bei dessen Debüt Samuel Dbili erfahren – und danach Robbie Hageman. Selbst ein so erfahrener Mann wie Kongolo wird hier auf der Hut sein müssen, um nicht sein blaues Wunder zu erleben.

Belgaroui vs. Bokeme

Yousri Belgaroui hatte bereits zwei Mal die Möglichkeit, sich den Titel im Mittelgewicht zu sichern und wurde dabei zwei Mal von Alex Pereira vorzeitig gestoppt. Nach einem Sieg gegen Yassine Ahaggan folgte eine Niederlage gegen Donvan Wisse bei Glory 65. Eine weitere Niederlage darf sich der Schützling von Mike Passenier nicht erlauben, wenn er sich in der Zukunft wieder berechtigte Hoffnungen auf einen Titelkampf machen will. Sein Gegner wird der ehemalige Enfusion-Veteran Ulrik Bokeme aus der Schweiz sein, dessen Wurzeln im Kongo liegen und welcher in Düsseldorf sein Debüt für Glory geben wird. Nur drei Niederlagen aus 30 Kämpfen sprechen eine deutliche Sprache. Zwar ist die KO-Quote mit knapp über 30% überschaubar, ein Stolperstein für Belgaroui kann Bokeme in jedem Fall sein.

Sadikovic vs. Traorè

Nun hat man ja nicht gerade viele Kämpfer aus Deutschland, die sich kontinuierlich bei Glory beweisen dürfen. Dass dann mit Dani Traoré und Arian Sadikovic gleich zwei Vertreter direkt aufeinander treffen, kann man auch als weniger glücklich bezeichnen. Sadikovic lieferte sich bei seinem Debüt einen beherzten Kampf gegen den US-Amerikaner Mike Lemaire, den er äußerst knapp nach Punkten abgeben musste. Traorè gewann bei seinem Debut gegen Jeremy Antonio durch T.k.o., musste bei Glory 65 allerdings eine Punktniederlage gegen Ammari Diedrick einstecken. Für beide soll es weiter nach oben gehen und das lässt sich nur mit einem Sieg bewerkstelligen.

 

Infos in Zusammenarbeit mit Fight24.tv – 03.09.2019 Tobias Gerold und ranfighting

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